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New York City II



Nach dem Zwischenstopp in Washington, D.C. waren vor der Konferenz natürlich noch ein paar Tage eingeplant, um New York zu genießen. Und obwohl wir beim letzten Besuch schon ein umfassendes Sightseeing-Programm absolviert hatten, gibt es in New York immer wieder etwas Neues zu entdecken.

After the stopover in Washington, D.C., a few more days were planned to enjoy New York before the conference. And although we had already completed a comprehensive sightseeing program during our last visit, there is always something new to discover in this fascinating city.




Gleich am ersten Tag machten wir uns dann auf den Weg zum One World Trade Center, dem höchsten Gebäude der USA. Von der Aussichtsplattform in der 103. Etage hat man einen grandiosen Blick auf Manhattan und trotz des weniger schönen Wetters konnten wir sogar weit bis nach Brooklyn oder New Jersey sehen. 

On the very first day we went to the One World Trade Center, the highest building in the US. From the observation deck on the 103rd floor, you have a beautiful view of Manhattan and despite the not so beautiful weather, we could even see as far as Brooklyn or New Jersey. 





Noch am gleichen Tag ging es dann zu Little Island (auf deutsch; Kleine Insel), einer kleinen künstlichen Insel am Westufer Manhattans im Hudson River. Hier kann man sich wunderbar erholen und eine kleine Auszeit von der lauten Stadt erhaschen. Außerdem hat man einen wundervollen Ausblick auf Lower Manhattan mit dem One World Trade Center.

On the same day we went to Little Island, a small artificial island on the west bank of Manhattan in the Hudson River. Here you can relax wonderfully and catch a little time out from the noisy city. You also have a wonderful view of Lower Manhattan including the One World Trade Center.






Leider hatten wir danach nicht mehr viele Gelegenheiten, die Stadt zu genießen, bevor der Trubel der Konferenz losging, aber dafür war im Anschluss noch Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang auf der High Line bei allerschönstem Wetter. Die ehemalige Hochbahnstrecke für Güterzüge wurde ab 2009 zu einem Park umgebaut und zieht seit dem Himmel und Menschen an. Aber wer kann es ihnen verübeln, es ist wirklich schön dort.

Unfortunately, we did not have many more opportunities to enjoy the city before the hustle and bustle of the conference started, but after the conference there was still time for an extensive walk on the High Line in the most beautiful weather. Ever since the former elevated freight train line was converted into a park it has been attracting many people ever since. But who can blame them, it really is beautiful there.



Nach zwei wundervollen Wochen in New York und D.C. war es dann leider schon wieder Zeit Tschüss zu sagen, aber wir werden definitiv wiederkommen.

After two wonderful weeks in New York and D.C. it was time to say goodbye, but we will definitely be back.


Washington, D.C.

Nach vielen langen Monaten der Reiseabstinenz war es nun endlich wieder soweit und ich machte mich auf den Weg zum Flughafen. Als Assistant Director durfte ich in diesem Jahr wieder an der National Model UN in New York teilnehmen und wollte die Chance nutzen, mir D.C. anzuschauen. Und wie sagt man schließlich so schön? Vor der Arbeit kommt das Vergnügen. Und so entschied ich mich für einen kurzen Zwischenstopp in Washington, D.C. -  der Hauptstadt der USA.

After many long months of abstinence from travelling, it was finally time again and I made my way to the airport. As Assistant Director, I was allowed to participate in the National Model UN in New York again this year and wanted to take the chance to see D.C., the capital of the US.



Nach drei Flügen, 24 Stunden Reisezeit und ein paar Stunden Schlaf wachte ich dann am Samstag in meinem Hotel in Washington auf und begab mich auf eine kleine Erkundungstour durch die Stadt. Schon vor der Reise hatte ich eine Führung mit DC by Foot gebucht und konnte so viele interessante Dinge über Capitol Hill lernen.

After three flights, 24 hours of travel and a few hours of sleep, I woke up on Saturday in my hotel in Washington and went on a little exploration tour of the city. In order to actually learn a few things about the city and its history, I had booked a tour with DC by Foot and was surprised by many of the facts I learned there.





Auf der Führung sahen wir uns natürlich das Kapitol an, aber auch die Kongressbibliothek, die umliegenden Bürogebäude und Parks und den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Ein paar interessante Fakten: Die Kongressbibliothek beherbergt 171,636,507 Exemplare, die Kuppel des Kapitols wiegt über viertausend Tonnen und besteht größtenteils aus Gusseisen und auf der dritten Etage des Obersten Gerichtshof befindet sich ein vollausgestattetes Basketballfeld.

On the tour we saw the Capitol, the Library of Congress, the surrounding office buildings and parks, and the Supreme Court of the United States. A few interesting facts: The Library of Congress houses 171,636,507 items, the Capitol dome weighs over four thousand tons and is made mostly of cast iron, and there is a fully equipped basketball court on the third floor of the Supreme Court.






An den Capitol Hill schließt sich die National Mall, oder auch Nationalpromenade, an. Sie stellt die Verbindung zwischen Kapitol und Lincoln Memorial dar und beherbergt außerdem das Washington Monument und zahlreiche Museen. Das fast 170 Meter hohe Washington Monument wurde gebaut, um dem ersten Präsidenten der USA, George Washington, zu gedenken und wurde 1884 fertiggestellt. 

The National Mall is the connection between the Capitol and the Lincoln Memorial and also houses the Washington Monument and numerous museums. The nearly 170-metre-high Washington Monument was built to commemorate the first president of the USA, George Washington, and was completed in 1884. 





Für meinen zweiten Tag in D.C. hatte ich eine Führung auf dem Nationalfriedhof Arlington gebucht. Über diesen Ort gibt es so viel zu lernen und so verging die zweieinhalbstündige Führung über den Friedhof wie im Flug. Während des Rundgangs hatten wir außerdem die Gelegenheit die Wachablösung am Grabmal des unbekannten Soldaten zu beobachten.

For my second day in D.C., I had booked a guided tour of Arlington National Cemetery. There is so much to learn about this place and so the two and a half hour tour of the cemetery flew by. During the tour, we also had the opportunity to watch the changing of the guard at the Tomb of the Unknown Soldier.




Und dann war meine Zeit in D.C. auch schon wieder vorüber und es ging zurück nach New York. Ich kann D.C. auf jeden Fall nur empfehlen. Die Stadt hat so viel zu bieten und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

And just like that my time in D.C. was already over. I can really recommend to visit this beautiful city that has so many things to offer and I am sure I will be back.

New York City I


Wow, ich habe gerade die aufregendsten zwei Wochen hinter mir und ich kann es immer noch nicht so richtig glauben. Vor ungefähr einem halben Jahr bekam ich die Zusage, an der Magdeburger Model United Nations Delegation (MadMUN) teilnehmen zu dürfen. Nach monatelanger Vorbereitung ging es dann endlich los zur größten Model United Nations Konferenz der Welt nach New York City.  Damit wir vor der Konferenz noch etwas von der Stadt haben und angucken können, entschieden wir uns, eine Woche vorher anzureisen und New York zu erkunden.





Gleich am ersten Tag machten wir uns auf den Weg nach Manhattan, spazierten durch SoHo, Chinatown und auf der High Line entlang und landeten schließlich im Chelsea Market. Um nicht völlig von der Stadt und seinen Eigenheiten überwältigt zu werden, war das definitiv ein guter Einstieg.

Da wir die ganze erste Woche wirklich wunderschönes Wetter hatten, verschlug es uns am nächsten Tag direkt an den Strand auf Coney Island, der berühmt für den anliegenden Freizeitpark ist. Leider war es wirklich eisig kalt und der Freizeitpark war leider auch noch in der Winterpause, weswegen unser Besuch doch recht kurz ausfiel.



Nach einer kleinen Stärkung in Chinatown ging es dann weiter zum Central Park um das tolle Wetter voll und ganz auszukosten. Die Dimensionen des Parks, kann man sich wirklich kaum vorstellen, weswegen es dann umso beeindruckender ist, wenn man durch den Central Park läuft, der übrigens fast sechs mal so groß ist, wie Monaco. Den krönenden Abschluss des Tages genossen wir dann in einer Rooftop Bar auf der 5th Avenue.


Der nächste Tag, war wahrscheinlich mein persönliches Highlight, denn auf einmal stand ich vor genau der Aussicht, die ich mehrere Jahre lang in meinem Zimmer im Großformat an der Wand hängen hatte. Die Aussicht vom Rockefeller Center war wirklich atemberaubend und wir nahmen uns auch alle Zeit sie in uns aufzusaugen.


Nach einer kleinen Stärkung, ging es dann weiter zur Gedenkstätte vom 11. September (9/11 Memorial). Zum Memorial gehören zwei Becken, die die Twin Tower symbolisieren, in deren Kupferumrandung, alle Namen der 2983 Opfer eingraviert sind. Außerdem steht nebenan der Oculus, der neue Bahnhof des World Trade Centres, deren Architektur wirklich beeindruckend ist. Für mich ist überwältigend noch gar kein Ausdruck für das was ich empfunden habe, als wir diesen Ort besuchten. Hat man gewaltigen Ausmaße des Anschlags und die Folgen für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt im Kopf, ist es wirklich erschütternd, wie sehr sich unsere Welt an diesem Tag verändert hat.



Den absolutem Gegensatz erlebten wir dann am Time Square, der wahrscheinlich größten Touristenansammlung, zumindest hat es sich jedes mal so angefühlt. Allerdings macht es das zwar stressiger aber nicht unbedingt weniger beeindruckend. Egal ob als Freiheitsstatue, Elmo oder Superman verkleidet oder singend und tanzend, zu jeder Tageszeit kann man unzähligen Straßenkünstlern zusehen. Nachts lassen die riesigen Bildschirme und Werbeanzeigen den Times Square taghell erleuchten.





Am vierten Tag ging es zu den nächsten zwei großen Wahrzeichen von New York City, der Brooklyn Bridge und der Freiheitsstatue, die ich auch ganz weit oben auf meiner Liste standen. Bei wieder einmal wunderschönem Wetter genossen wir den wunderschönen Ausblick auf die Skyline Manhattans, einen New York Style Hotdog und von der Staten Island Ferry aus die Sicht auf die Freiheitsstatue.

Im verschlafenen Staten Island hatten wir dann auch noch eine lustige Zeit, als wir zufällig in ein Baseballstadion reinstolperten, in dem gerade ein College-Baseball Spiel lief. Neben einigen Scouts waren wir wahrscheinlich die einzigen Zuschauer und nach dem wir fast es vergessen hätten zur Nationalhymne aufzustehen, waren wir auch direkt als Touris geoutet. Außerdem hatten wir absolut keine Ahnung, wie Baseball eigentlich grundsätzlich funktioniert und stellen die wildesten Theorien auf, die das ganze zu einem einzigen Lachanfall werden ließen.





Der nächste Tag war dann dem trendigen und leicht verhipsterten Williamsburg gewidmet. Fast den ganzen Tag spazierten wir durch den Stadtteil Brooklyns, tranken Kaffee, aßen Pizza und erfreuten uns wiedereinmal an der Skyline Manhattans. Der Rückweg führte uns dann noch durch das Gewusel der Grand Centrak Station bei Rush Hour.



Der sechste Tag war dann gleichzeitig der letzte Tag von Touristen- und der erste vom Delegiertendasein. Gleich morgens machten wir uns auf den Weg zum United Nations Headquarter, um einen Eindruck zu bekommen wo die echten Delegierten arbeiten. Auch wenn die Räume alle etwas kleiner war, als man sie sich vorgestellt hatte, war es trotzdem beeindruckend auf der Weltbühne der internationalen Politik zu stehen, wo viele wichtige Menschen viele wichtige Entscheidungen treffen.
Nachdem die nächsten Tage dann voll und ganz der Model United Nations Konferenz gewidmet waren, sind nun 2 Wochen rum und ich blicke auf fast ein halbes Jahr voller neuer Erfahrungen zurück, die durch den Urlaub und die Konferenz in New York ihre Krone aufbekommen haben.