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Utrecht


Nach so langer Zeit war ein kleiner Tapetenwechsel wirklich mal wieder notwendig. Nachdem wir ein tolles Wochenende auf dem MS Dockville Festival in Hamburg verbrachten, machten wir uns auf nach Utrecht, einer kleinen Studentenstadt mitten in den Niederlanden. Unter vielen ist sie als das schönere, weniger touristische Amsterdam bekannt. Viel Zeit verbrachten wir dort nicht, aber immerhin waren es fast zwei Tage.




Direkt nach unserer Ankunft machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Entlang einer Gracht verschlug es uns in die wunderschöne Altstadt mit vielen Cafés, Restaurants und Geschäften. Unterwegs trafen wir zahlreiche Katzen, was unseren Aufenthalt nur noch angenehmer gestalteten.


Am Ende des Tages gab es sogar noch ein kleines Shooting.


Der zweite Tag war dem Lieblingsverkehrsmittel der Niederländer gewidmet: dem Fahrrad. Mit den geliehenen Rädern ging es dann wieder in die Stadt, durch schmale Gassen und wunderschöne Parks und zum Mittag genossen wir leckere Poké Bowls.

In Utrecht gibt es nachts einen "Pfad aus Lichtern", der durch die ganze Stadt führt. Bedeutende Bauwerke der Stadt werden mit bunten Lichter in Szene gesetzt. Leider konnten wir uns abends nicht mehr aufraffen und entschieden uns für einen entspannten Abend an der Gracht, aber tagsüber konnten wir diesen bunten Tunnel sehen.
Nach nur wenigen Stunden in der Stadt, mussten wir sie leider auch schon wieder verlassen. Aber wir hatten eine wunderschöne Zeit und werden definitiv wiederkommen. Utrecht ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Den Haag


Der vorletzte Stopp meiner Reise war Den Haag, wo der Regierungssitz der Niederlande liegt. Diesmal hatte ich etwas mehr Glück mit dem Wetter und so verbrachten wir einen wunderschönen Tag in der Stadt.
Den Haag hat durchaus ein bisschen mehr Kultur zu bieten, als Rotterdam und entspricht dadurch schon eher dem Bild einer niedlichen holländischen Stadt, wie man es sich vorstellt, oder zumindest, wie ich es mir vorstelle.

Nach einer kleinen Stärkung in Bahnhof, die wir nach unserer langen Nacht auch dringend nötig hatten, ging es erstmal in die Innenstadt, wo wir uns den Sitz des Parlaments und den Königspalast ansahen. Der Palast fiel wesentlich unspektakulärer aus, als ich es erwartet hatte, aber schließlich handelt es sich bei diesem auch nur um die Arbeitssitz der Königsfamilie.




Wenn man in den Niederlanden mal so richtig shoppen gehen möchte, kann ich Den Haag wärmstens empfehlen. Die ganze Innenstadt besteht fast aus kleinen, individuellen Geschäfte und in der großen Einkaufsstraße gibt es zahlreiche Kaufhäuser und Läden internationaler Marken. Uns stand die Laune allerdings nicht so auf Shoppen und so machten wir uns schon bald auf zum Strand.



Hier gibt es viel zu erleben, Restaurants, Hotels und Geschäfte reihen sich aneinander und man kann sogar Riesenrad fahren und Bungeespringen. Letzteres war uns dann doch zu sehr mit Adrenalin verbunden und so gönnten wir uns eine Fahrt im Riesenrad. Durch das tolle Wetter hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt und Den Haag.
Zum Abendbrot gab es Kapsalon, Dönerfleisch und Pommes mit Käse überbacken,also Kalorien mit Kalorien und Kalorien, aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Und nach einem kleinen Strandspaziergang war meine Zeit in Den Haag auch schon wieder rum.
Von Den Haag war ich auf jeden Fall sehr begeistert und werde definitiv wiederkommen, denn ein Tag ist eben doch zu knapp um eine Stadt wirklich zu erkunden.

Rotterdam

Der nächste Station meiner Reise war Rotterdam, wo ich eine Freundin traf, die ich in Australien kennengelernt hatte. Nach meiner 13-stündigen Nachtbusfahrt von Kopenhagen nach Rotterdam, war ich froh, endlich meine Beine ausstrecken zu können und so begaben wir uns sofort auf unsere Erkundungstour durch die Stadt, die den größten Seehafen Europas beherbergt.


Rotterdam ist fast das komplette Kontrastprogramm zu Kopenhagen, denn die kleinen, alten Häuschen muss man hier fast suchen. Das Stadtbild ist von nagelneuen Wolkenkratzern und moderner und auch teilweise recht eigenartiger Architektur geprägt. Eins der Wahrzeichen ist die Erasmusbücke, die über das riesige Hafenbecken der Stadt verläuft und schon viele vor mit beeindruckt hat, weswegen sie natürlich ganz oben auf meiner To-Do-Liste stand.



Ein weiterer Ort in Rotterdam, den man gesehen haben muss, ist die Markthalle, die zahlreiche Touristen anzieht. Im äußeren Teil der Hufeisenform befinden sich Büros, Geschäfte und Wohnungen, während das Innere viel Platz für die unzähligen Läden besitzt, die allerlei Köstlichkeiten anbieten. Hier findet man alles, was das Herz begehrt. Wir entschieden uns für Churros, die ich seit Australien sehr vermisst hatte. Aber man findet auch Käse, Gewürze, Fisch und vieles mehr. Besonders hat es mir das riesige bunte Deckengemälde angetan.

Etwas gemütlicher als die Markthalle ist die Fenix Food Factory, auf der anderen Seite des Stadtzentrums. Hier gibt es eine große Auswahl an Street Food und eine Bar, die über 30 verschiedene Sorten Craft Beer anbietet.

Im Großen und Ganzen ist Rotterdam wirklich ein schönes Fleckchen, auch wenn es nicht den Charme einer hübschen alten Stadt zu bieten hat, kann man doch viele andere schöne Dinge hier erleben. Rotterdam ist eine junge, moderne Stadt, die sich immer weiter entwickelt und so kann ich jedem nur empfehlen bei einer Reise durch die Niederlande nicht nur Amsterdam, sondern auch Rotterdam mal einen Besuch anzustatten.